Die 6 wichtigsten Regeln zur (visuellen) Prozessbegleitung

Die 6 wichtigsten Regeln zur (visuellen) Prozessbegleitung

Optimierte Prozessbegleitung – Füge hinzu und nehme weg

 

Never top down.

  • Einen neuen Prozess von oben zu bestimmen, funktioniert in den wenigsten Fällen und bringt nicht die erhofften Ergebnisse. Die Menschen, die später den Prozess „ausführen“ werden, die also involviert sind, wissen um Ansatzpunkte, Hindernisse, mögliche Stolpersteine und wichtige Resultate. Sie werden das unterstützen, was sie selbst gebaut haben.

 

Verstehen durch sehen.

  • Verzichten Sie soweit es geht auf textbasierte Unterlagen, die seitenlang das Vorgehen im Prozess beschreiben. Entwerfen Sie stattdessen eine visuelle Landkarte und lassen Sie die Beteiligten mitgestalten. Machen sie den Prozess also sichtbar.

 

Ganzheitlich nicht solitär.

  • Ein Prozess ist immer eingebunden. In einem bestehenden System, in einer Kultur, in einer Organisation. Betrachten Sie daher immer das Ganze und wie der neue Prozess darin funktionieren kann. Welche Andockstellen gibt es, was passiert, wenn man an dieser Schraube dreht? Wie beeinflusst des Prozess das gesamte Ecosystem?

 

Füge hinzu und nehme weg.

  • Häufig sollen durch eine Prozessoptimierung Kosten eingespart werden. Einfach Schritte oder ganze Segmente weglassen, führt selten zu innovativen Einsparungen. Um Ergebnisse zu verbessern, müssen oftmals Elemente hinzugefügt werden und gleichzeitig braucht es die Prüfung, was redundant oder sogar kontraproduktiv ist.

 

Design, das passt.

  • Es gibt mittlerweile viele, viele Methoden, die unter Begriffen wie Prozess Design Innovation zu erfolgreichen Ergebnissen führen sollen. Die Wahrheit ist, dass jeder Prozess genau auf die jeweiligen Parameter angepasst werden sollte. Die Umstände, die Geschichte, der  Startpunkt, das gewünschten Ziel und noch einige oft nicht direkt sichtbare Faktoren, die es gilt, aufzudecken und sichtbar zu machen. Eines der besten Werkzeuge – auch hier das Visualisieren. Den passenden Prozess designen, während man immer den Blick auf das Ganze und die einzelnen Wegstrecken vor Augen hält.

 

Und nun: Tun.

  • Der Prozess ist definiert, alle Stakeholder sind beteiligt, der Konsens ist hergestellt. Als nächstes: Die Ausführung, klar. Leider endet hier nicht selten der Aktivismus. Der neue Prozess muss nun im Alltag gelebt, die neuen Vorgehensweisen umgesetzt, justiert und ggf. nachkorrigiert werden. Die eigentliche Transformation startet jetzt! Menschen, die dem Plan folgen und darin einzahlen, über Wochen und Monate, vielleicht sogar Jahre. Die „committed“ sind und die Prozess Innovation tragen.
10 Regeln für ambitioniertes Storytelling (Part 1)

10 Regeln für ambitioniertes Storytelling (Part 1)

Warum soll ich Storytelling machen? Bis jetzt hat doch powerpoint immer wunderbar funktioniert …

Es fällt uns oft schwer, komplexe Angelegenheiten, Themen und Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, sei es für den Austausch im Team oder auch vor der ganzen Mannschaft auf einer Tagung oder einer Konferenz.

Die Welt wird immer noch komplizierter und im gleichen Maße suchen wir nach einfachen, anschaulichen Lösungen. Eine Geschichte, wie damals ein Märchen, prägt sich viel „lieber“ ein, ist bestenfalls so emotional, dass wir uns selbst im beruflichen Kontext gerne daran erinnern. Gleichwie damals, als die Oma uns allabendlich eine Geschichte vorlas.

Entwicklen Sie eine Story. Ihre Protagonisten sind z.B. ein Kunde, der Vertriebsmann im Unternehmen  und die Stakeholder. Geben sie den handelnden Personen Charakter, sie werden lebendig und agieren stellvertretend für z.B. eine typische Situation im Unternehmen. Mit Hilfe weiterer Fragestellungen können Sie das komplexe Thema einkreisen und in einer Geschichte auffangen.

Eine Storyline umfasst typischerweise 4 verschiedene Phasen:

  1. Hinführung/Warm-up (Concept-Map)
  2. Personen, Charaktere vorstellen (fühlbar machen, Emotionen aufbauen)
  3. Handlungsorte, Plätze, Situationen beschreiben
  4. Was Passiert? Ereignisse, Spannung, Wendungen

Das ist nun erst einmal die Theorie …

siehe weiter im (Part2)

Wie macht man’s denn nun richtig? Eine gute Geschichte zu erzählen

 

 

Die Story

  1. Die Sache, um die es geht, sollte dir wirklich wichtig sein. seien Passion dahinter sollten deine Zuhörer spüren.
  2. Spiele nicht zu sehr mit Sprache und Konstruktionen. Diese sind in deinem Kopf beheimatet, evt. aber weniger in den Köpfen deiner Zuhörer. Je einfacher und klarer du mit deinen Worten erzählst, desto lieber will man dir folgen.
  3. Hetze nicht durch die Geschichte. Lass deinen Verfolgern Zeit, gib‘ ihnen die Chance ggf. in einem zweiten Anlauf, Zusammenhänge zu verstehen.
  4. Denke schon im Entwurf deiner Geschichte, wo sich Spannungsbögen aufbauen soll oder eine unerwartete Wendung eintreten soll.

 

 

Die Präsentation

  1. Achtung: Powerpoint ist linear. Eine Geschichten zu erzählen, erlaubt dir (spontan) tiefer, dreidimensional zu gehen, den Baum aus dem Wald zu holen.
  2. Der Zweck/ die Auflösung kommt am Ende.
Picture prompts – Lösungsfindung via Visual

Picture prompts – Lösungsfindung via Visual

Bildaufforderung

Visuelle Techniken sind das Vehikel, unsere Intuitionen, Emotionen und Gefühle auftauchen zu lassen. Dies macht sie besonders wertvoll für Brainstorming und die Suche nach Lösungsansätzen. Oft verbergen sich hinter „sichtbaren“ Schwierigkeiten wie „Die Abteilung xy erledigt ihre Aufgaben unzufriedenstellend“ emotionale oder psychologische Ursachen. Es ist auch eine einfache und schnelle Technik, die jede Gruppe nutzen kann, um Ideen zu erzeugen. Die kreative Herausforderung, die Menschen motiviert, Lösungen zu finden.

Hier ist, wie man es benutzt: Der Vermittler gibt eine Reihe von vorgewählten Bildern, eine an jeden Teilnehmer, und bittet sie, Ideen aufzuschreiben, was sie darin sehen. Bryan W. Mattmore, President of the Mattimore Group, sagt, diese Bilder sollten visuell interessant sein, eine Vielzahl von Themen darstellen und Menschen in vielen verschiedenen Arten von Interaktionen und Beziehungen mit anderen Menschen zeigen.

Als nächstes vermitteln sich die Teilnehmer und verbringen zusätzliche Zeit, um die Ideen zu erörtern, die sie generiert haben, und brainstorming zusätzliche potenzielle Lösungen für das Problem zur Hand. Schließlich präsentieren die zwei Mannschaften ihre Ideen der Gruppe.

Für beste Ergebnisse schlägt Mattimore vor, die Visuals an die Natur der Herausforderung anzupassen. Zum Beispiel könnte ein Personal- oder Unternehmenskulturproblem mit Bildern wie ihres konkreten Umfeldes angepackt werden – die Darstellung vieler verschiedener Arten von Menschen und Beziehungen. Für eine Fertigungsaufgabe könnten die Bilder industrieller Natur sein. Wenn Sie versuchen, neue Produktideen zu generieren, wählen Sie Bilder aus, die weitgehend zu Ihrer Produktkategorien passen. Die besten Ergebnisse erzielen wir, wenn zufällige oder scheinbar irrelevante Bilder in der Auswahl enthalten sind. Denn sehr häufig führen diese Reize zu den kreativsten Lösungen. Mehr zum Thema:

http://www.innovationmanagement.se/2013/05/30/the-7-all-time-greatest-ideation-techniques/

Eine Studie läßt sich perfekt visualisieren

Eine Studie läßt sich perfekt visualisieren

Grafische Visualisierung schafft Mehrwert.
Die Redakteurin eines Online Magazins griff das Thema „Moderene Mütter-gestiegen Anforderungen“ auf und veröffentlichte die gelungene und aussagekräftige Studie über Mütter-heute.
–> Zukunftsinstitut, Matthias Horx
Ein wunderbares Beispiel, wo grafische Visualisierung eine Mehrwert schafft und das ganze Thema in einem Blick auf den Punkt bringt.
Studien, Dossiers, Artikel, Differenzierungen und Aufzählungen dürsten geradezu danach, auf einem großen Blatt nebeneinander gestellt zu werden, um dem Zuschauer, dem Leser das Ganze „vor Augen zu führen“.
mehr zur Studie

Ideation

Ideation

Wie bekommt man mehr Ideation ins Tun ?

Dass Innovation und Kreativität die entscheidenden Kräfte für unternehmerischen Erfolg sind, wissen wir mittlerweile. Die Führungskraft von morgen sollte möglichst high-level-innovative sein, oder?

Nun was ist eigentlich Ideation ? Wieder mal ein hipper Anglizismus? Nein. Das Wort „Idea“ bekommt den entscheidenden -ion-Twist. Aus der bloßen Idee wird ein aktives Nomen. Also Idee und tun. Da sind wir schon auf dem richtigen Weg.

Ein Kulturwandel. Brain-Shift, noch so ein Schlagwort. Oder eine weitere Aussage „Ideas create change“ , die wir im Zusammenhang mit Design Thinking immer wieder hören. Werden also Ideen, die nicht ins „Konzept passen“ bei Seite gelegt, um scheller ans Ziel zu gelangen? Nein. Genau hier ist der Punkt. Jede Idee ist zulässig, im 1.Schritt wird nichts gewertet oder ausgeschlossen. Denkansatz: Alles ist denkbar, also machbar.

Ideation meint den Prozess schnell zu einem Ideenfindung-Resultat zu gelangen, die entwicklungswerten Ideen zu selektieren, diese weiterzuentwickeln und im 3. Schritt zu kommunizieren:

1. Generating

2. Developing

3. Communicating

–>Ben Johnson defined ideation as „a matter of generating, developing and communicating ideas.“

Ideation is a process for bringing ideas to life

„An idea without execution is hallucination“
wie Simon Sinek von Ideation at work sagt, weist ziemlich klar in diese Richtung: Machen, ausprobieren. ”All ideas are great. None are effective without an action plan.”

 

Was ist Visual Facilitating?

Was ist Visual Facilitating?

Visual facilitating, eine visuelle Moderationsmethode…

ermöglicht den einfachen, direkten Austausch untereinander.
Dabei wird mit Hilfe von Visualisierungen die Kommunikation und das Verständnis untereinander erleichtert (=facilitating) und vorangetrieben.

Dynamik und zielführende Kommunikation innerhalb einer Lösungssuche, bei kreativen Prozessen, Change Situationen, Workshops, Coachings. Selbst in einer augenscheinlich „einfachen“ Besprechungssituation bringt die visuelle Auseinandersetzung mit dem Thema – z.b gemeinsames skizzieren auf einem großen Blatt/Whiteboard – den entscheidenden Faktor, die Sache klar zu machen. Alle sind auf einer Wissens- und Verständnisebene.

Visual Facilitating oder auch Graphic Facilitation unterstützt mit Bildsprache besonders die Arbeit von Gruppen.

 

 

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