Wie ein Bild 120-Seiten-Amtsdeutsch zum Leben erwecken kann

Wie ein Bild 120-Seiten-Amtsdeutsch zum Leben erwecken kann

Case Study einer Kommunikationslösung – für alle, die ihr Changemanagement verständlich präsentieren und Teams zur Umsetzung motivieren müssen.

Manchmal sind es nicht die guten Ideen, die eine Organisation ausbremsen, sondern die schiere Menge an geschriebenen Text darüber.

Genau vor dieser Herausforderung steht die Stabstelle für Strategie und Grundsatz der Kindertagesstätten, eine Organisationseinheit innerhalb des Referats für Bildung und Sport (RBS) der Landeshauptstadt München. Als strategische Einheit der Stadt ist sie mitverantwortlich für die "Fach- und Ausbauplanung Perspektive Kita 2030“ – ein über mehrere Jahre entwickeltes, evaluiertes Strategiepapier zur Ausrichtung, Qualitätsentwicklung und inhaltlichen Planung der Kita-Landschaft in München– 120 Seiten vollgepackt mit Handlungsempfehlungen und zufunftsweisenden Maßnahmen.

Also sehr wichtig ... und inhaltlich ausgereift!

Doch wie kann ein so komplexes Werk anschaulich im Stadtrat präsentiert werden?
Wie schafft man es, die Existenz der Strategie in den Köpfen unterschiedlichster Entscheider:innen zu verankern? Und wie kann das Ganze noch so gestaltet werden, dass sich alle Stakeholder (innerhalb und außerhalb der Behörde) angesprochen fühlen?

Eins wird uns sofort klar: Mit viel weniger Text und viel mehr Bild!

Die Ausgangslage: 120 Seiten Behördensprache!

Das komplexe Strategiepapier mit dem sperrigen Titel "Fach- und Ausbauplanung Perspektive Kita 2030“, im entsprechenden behördendeutsch verfasst, muss zur finale Verabschiedung dem Stadtrat präsentiert werden. Wie bei solchen Prozeduren üblich, sind bereits alle Stadträte mehr oder weniger ausführlich über die Inhalte informiert.

Nach der Verabschiedung beginnt die eigentliche Arbeit: Das 120-seitige Textdokument soll auf diversen Veranstaltungen vorgestellt und umgesetzt werden – über zahlreiche Referate, Abteilungen und Gremien hinweg.

Der erste Wunsch unseres Auftraggebers:

„Wir hätten gern eine knappe Zusammenfassung ... so etwas... wie einen Erklärfilm!
Zwei Minuten. Kompakt. Emotional ansprechend.“ 

Strategischer-Orientierungsrahmen3-Copyright-Britta-Krondorf-Muenchen

Changemanagement via Storytelling - prima Ansatz!
Aber wie geht das?

Ein gut getexteter, knackiger Erklärfilm kann viel – aber greift ein Film hier nicht zu kurz? Wir verstehen uns als "zeichnende Berater" und streben nach der besten Lösung. So schwebt uns eine umfassendere Kommunikation vor, eine Lösung mit Mehrfachnutzen und Langzeitwirkung.

Bevor die Story gedacht und erste Skizzen gezeichnet sind, laden wir unsere Auftraggeber zum gemeinsamen Facilitating-Workshop ein. Wir haben noch eine Menge Fragen und wollen dabei sauber definieren:

  • Was sind die eigentlichen Kernbotschaften?
  • Was soll nach der Präsentation im Stadtrat konkret passieren?
  • Wer sind die primären und sekundären Zielgruppen?
  • Wo muss die Botschaft überall verstanden werden?

Dabei wird allen Beteiligten schnell klar: Ein einzelner Erklärfilm ist zu kurz gedacht. Es braucht ein Storytelling und eine visuelle Leitidee, die sich durch mehrere Formate ziehen kann – von der digitalen Präsentation, über gedruckte Medien bis hin zum persönlichen Vortrag.

Eine Leitidee, die alle Bausteine miteinander verbindet!

 

1. Das Big-Picture

Es entsteht eine visuelle Landkarte, die zeigt worum es geht und worauf es jetzt ankommt.
Das Big-Picture wird zum zentralen Anker. Alle wichtigen Themen und Zusammenhänge werden schnell erfasst, Ziele formuliert, Call-to-Actions ansprechend adressiert. Das Bild lädt zur Auseinandersetzung mit der Strategie ein - der ideale Einstieg für weitere Aktivitäten.

Einsatzbereiche:

  • Infoblatt (DinA4) bei der Stadtratssitzung
  • großformatiges Wandbild bei Infoveranstaltungen und Workshops
  • Poster und Aushang für Abteilungsflure und Büroräume

2. Die Präsentation mit Wiedererkennungswert

Aus dem Big-Picture entnommene Einzelteile bilden die visuelle Grundlage für die persönliche gehaltene PowerPoint-Vortrag. Die Kombination aus persönlichem Vortrag und visueller Story sorgt für Authentizität, Klarheit und Struktur - und deutlich weniger „Folie 73 von 98 - Momente".

Einsatzbereiche:

  • Präsentation vor dem Stadtrat
  • Präsentation bei Informationsveranstaltungen
  • Präsentation in bereichsübergreifenden Workshops

 

3. Der Erklärfilm fürs Intranet und zur autonome Kommunikation

Und ja, schließlich auch der Film. Die Präsentation wurde animiert und mit einer Sprecher-Tonspur versehen. Daraus entstand dann der Erklärfilm, der Interessierte kurz und knapp in über den Strategie informiert.

Einsatzbereiche:

  • im städtischen Intranet
  • in internen Kommunikationskanälen
  • zur Bewerbung weiterer Veranstaltungen

Das Entscheidende:
Der Film ist kein isoliertes Produkt – sondern Teil eines durchdachten Gesamtkonzepts.

Das Ergebnis: Eine Grundlage, viele Anwendungen

  • ✔ Ein nachhaltiges Kommunikationsinstrument statt einer Einmal-Lösung
  • ✔ Konsistente Story und Zeichenstil über mehrere Medien hinweg
  • ✔ Verständliche Strategiekommunikation trotz hoher Komplexität
  • ✔ Hohe Identifikation durch visuelle Klarheit
  • ✔ Wiederverwendbarkeit für Präsentation, Workshop und interne Kommunikation

Oder anders gesagt: Ein visuelles Erlebnis. Viele Aha-Momente.

Strategischer-Orientierungsrahmen4-Copyright-Britta-Krondorf-Muenchen

Fazit: Change kommunikation braucht mehr als viele Worte

Gerade im öffentlichen Sektor – wie hier bei der Landeshauptstadt München – sind Strategien oft komplex, politisch sensibel und organisatorisch anspruchsvoll.

Ein durchdachtes visuelles Konzept kann dabei:

  • Entscheidungsprozesse unterstützen
  • Akzeptanz fördern
  • Umsetzung beschleunigen
  • und langfristig Orientierung geben

Manchmal ist die beste Antwort auf 120 Seiten Text kein kürzerer Text – sondern ein gutes Bild.

Wie könnte Eure Kommunikationaufgabe zeichnerisch gelöst werden?

Strategiebild statt Textwüste – schneller für gemeinsames Verständnis sorgen

Strategiebild statt Textwüste – schneller für gemeinsames Verständnis sorgen

Wie Führungskräfte mit guten Strategiebildern schneller verstanden werden und damit interne Kommunikation nachhaltig verbessern können. 

Eine Strategie wird erst dann richtungsgebend, wenn alle das gleiche Ziel vor Augen haben

Immer wieder arbeiten Unternehmen mit viel Engagement und Aufwand an ihrer Strategie – und präsentieren sie dann in seitenlangen Dokumenten und überfrachteten PPT-Folien. Das Ergebnis: höfliches Nicken, unterschiedliche Rezeption der Inhalte, wenig Klarheit – verpuffte Energie. 

Strategiebild Entwicklung 2

Wenn mal wieder im Trüben gefischt wird, helfen gut gemachte Strategiebilder weiter.

Ein professionell gezeichnetes Strategiebild kann da zum echten Game Changer werden: Es bringt zentrale Inhalte auf einen Blick zusammen und schafft schnell Klarheit – visuell ansprechend, für alle gleichsam verständlich. Nicht zur Dekoration, sondern als wirkungsvolle Methode zur Vermittlung von Unternehmenswerten, Kernbotschaften, Leitsätzen, Roadmaps, Zielvorgaben etc..

Von einem gut gemachtem Strategiebild profitieren alle, ob Führungskräfte oder Teams: es beschleunigt die interne Kommunikation und kann für einen nachhaltigen Wandel sorgen. Die Investition zahlt sich schnell aus, davon berichten unsere Kunden immer wieder. Längst sind auch Visualisierungen zum etablierten Instrument bei Beratungs- und Transformationsprozessen geworden – wie z.B. im Rahmen von Strategie-Workshops unseres Partners Factory Evolution.

Was ein gutes Strategiebild ausmacht: Zeichnende Berater!

Ein gutes Strategiebild ist immer das Ergebnis eines gemeinsamen Prozesses. Es basiert auf einem ausführlichen Briefing, klar formulierten Inhalten, durchdachtem Aufbau und einem visuell überzeugenden Konzept. Ein gutes Strategiebild ist immer von Menschen für Menschen gemacht!

Das Strategiebild wird in unserem Münchener Studio daher nicht einfach nur „gemalt“, sondern gemeinsam konzipiert. Es entwickelt sich aus ersten Skizzen und Feedbackschleifen, und gedeiht auf dem Nährboden unserer langjährigen Erfahrung. Hier erfüllen wir die Rolle des „zeichnenden Beraters“.
Die Herausforderung dabei: Wie lassen sich zentrale Aspekte, Zusammenhänge und Aussagen so formulieren, dass sie sowohl pointiert dargestellt, als auch ausdruckstark und emotional ansprechend sind?
Wie bei einer gut gezeichneten Business-Illustration, geht es auch beim Strategiebild um die intelligente visuelle Übersetzung, die alle wesentlichen Punkte der Strategie im Bild spiegelt.

Graphic Recording: Das Big-Picture live im Raum entstehen lassen

Wer lieber direkt im Prozess arbeitet, setzt auf Graphic Recording. Wir zeichnen dann live mit: während Strategie-Meetings, Teamklausuren oder Events. Das Bild wächst so mit der Diskussion – klar nachvollziehbar, visuell strukturiert, interaktiv. Das Ergebnis: Ein gezeichnets visuelles Protokoll, das die wesentlichen Teile der Veranstaltung spiegelt und den Prozess sichtbar macht. Besonders bei komplexen Diskussionen oder bei der Verankerung von Veränderungsthemen hilft es, alle mitzunehmen und schnell ein gemeinsames Verständnis zu erzeugen.

Warum ein Strategiebild so wirksam ist

Ein starkes Strategiebild sorgt für:

  • Gemeinsames Verständnis über Abteilungen hinweg
  • Klare Formulierungen, an denen sich Teams orientieren können
  • Bessere, nachhaltigere Kommunikation, z.B in Change-Prozessen
  • Mehr Klarheit bei Führung und Steuerung
  • Weniger Missverständnisse, weniger Wiederholungen
  • Effektivere Meetings – schnellere Ergebnisse

Fazit:
Strategie braucht kein neues Wording – sondern
ein Bild, das trägt!

Ein Strategiebild macht aus der Theorie eine visuelle Realität. Es hilft, Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu erklären und Teams auszurichten – ohne dass jemand zuerst ein 50-seitiges Dokument lesen muss. Eine Strategie mit Hilfe eines Bildes zu kommunizieren heißt: Sie wird gesehen und schnell verstanden – Committment entsteht.


Ob als grafische Visualisierung, als Zielbild, oder live per Graphic Recording – die Wirkung ist spürbar, der Mehrwert sofort erkennbar. Wir von Grafische-Visualisierung in München sind dafür Eure Profis. Wir helfen bei der Kommunikation mit aussagekräftigen Bildern, an die sich Teams und Kunden noch lang erinnern.

Wie könnte Euer Bild aussehen?

Lust auf Klarheit? Wir begleiten Euch – von Eurer Idee bis zur fertigen Visualisierung. Ob Vision, Werte, Strategiebild, Zielbild, Prozess-Visualisierung, Organisations-Diagramm, Business-Illustration oder Graphic Recording: Wir beraten zeichnenderweise für Unternehmen und Gruppen in München und überall dort, wo gute Ideen nachhaltig kommuniziert werden wollen.

Einfach melden, wir informieren gern ausführlich und zeigen wie es geht!

Jahresauftakt­veranstaltung Münchner Wohnen – Graphic Recording in München

Jahresauftakt­veranstaltung Münchner Wohnen – Graphic Recording in München

Tolle zeichnerische Begleitung

"Vielen lieben Dank für die tolle zeichnerische Begleitung unserer Jahresauftaktveranstaltung. Ihre beeindruckenden Zeichnungen haben nicht nur die Atmosphäre des Events bereichert, sondern auch die zentralen Themen auf kreative und inspirierende Weise zum Leben erweckt!"

... schreibt uns Tanja Striebel vom Projektmanagement bei der Münchner Wohnen. Wir durften die Jahresauftaktveranstaltung mit Graphic Recording in München begleiten – und freuen uns über das schöne Lob.

Die Wohnungsbaugesellschaft der Landeshauptstadt stemmt sich auch diese Jahr den großen  Herausforderungen des hiesigen Wohnungsmarktes entgegen. Um so wichtiger für alle Beteiligten das eigentliche Big-Picture der Unternehmung nicht aus den Augen zu verlieren. Wir wünschen dabei viel Erfolg - möge das Graphic Recording in München seinen Beitrag dazu leisten!

I can't see it!
"Wow, toller Einsatz" von Graphic Recording in München
Unkomplizierte Zusammenarbeit!

Unkomplizierte Zusammenarbeit!

"Unkomplizierte Zusammenarbeit"

"Unkomplizierte Zusammenarbeit" schreibt unser Auftraggeber zum letzten Job, den wir realisieren durften. Und dann antworten wir erst mal mit einem "herzlichen Dank, das freut uns doch sehr!"... dabei kann unsere Arbeit manchmal ganz schön kompliziert werden - zumindest für uns Designer/Zeichner.

Zum Beispiel wenn wir technisch hochkomplexe Zusammenhänge verstehen müssen und uns mit fremden Begriffen, kryptischen Kürzeln und zunächst unverständlichen Texten befassen müssen, die in einer uns unbekannten Welt verfasst wurden.

I can't see it!

Erklär es einem 6-jährigen!

"Erklären Sie es bitte einem 6-jährigen!" sagen wir dann immer. Dinge in einfacher Sprache verständlich zu formulieren ist nämlich gar nicht so leicht.
Aber nach einem guten und ausführlichen Briefinggespräch, bei dem wir ungeniert so viele Fragen stellen dürfen bis die Zusammenhänge auch uns klar sind, kommen uns dann die lustigen Ideen und schönen Vergleiche, die zur Bildfindung nötig sind ... der fremde Blick von Aussen.

Und dann können wir unsere Illustrationen entwickeln, so dass sie gut aussehen, schnell verstanden werden und nachhaltig im Gehirn verankern werden können.

Visual Thinking - unkomplizierte Zusamenarbeit

Wir nennen diesen Prozess „Visual-Thinking“ - und er ist essenziell für unsere kreative Designarbeit.
Dabei müssen wir bei der Ausführung, z.B. einer Business-Illustration, natürlich auf inhaltliche Richtigkeit achten und uns eng mit dem Auftraggeber abstimmen. Im Gegensatz zum Live-Mitzeichnen, dem Graphic-Recording, sind bei einer Studioarbeit häufig mehrere „Schleifen“ nötig - ganz selten ist hier der erste Entwurf schon der Finale.

Wenn wir uns in diesem Prozess der iterativen Annäherung mit unserem Auftraggeber gut verstehen und dabei ein feines „Ideen-Ping-Pong“ spielen können, dann ist die Zusammenarbeit fruchtbar und fühlt sich für beide Seiten unkompliziert an.

Selten haben unsere Kunden eine genaue Vorstellungen von dem, was wir wie zeichnen sollen. Und wenn, dann kann es manchmal hilfreich sein - muss aber nicht. Dann kann wird die Zusammenarbeit auch mal anstrengend und kompliziert werden. Wenn das der/die Kunde*in aber nach erfolgreicher Auftagserfüllung nicht so empfindet... ja, dann haben wir auch dieses Ziel erreicht.

Ki bedroht Demokratie ?

Ki bedroht Demokratie ?

 "Desinformationskampagne im Onlinedienst X gestoppt - Ki bedroht Demokratie"

Ja, inzwischen ist die Horror-Fiktion der SciFi-Autoren meiner Kindheit Realität geworden. Heute ging die Meldung durch die Nachrichtenkanäle, dass eine russische Desinformationskampagne im Onlinedienst X gestoppt wurde. Bei der Kampagne hätten von künstlicher Intelligenz unterstützte Bots Nachrichten zur Unterstützung der Ziele der russischen Regierung verbreitet, um Zwietracht in den USA zu säen. Rechte Trolle treten zu Hauf in Mediankanälen auf und versuchen demokratische Strukturen zu zerstören.

Die ungeheuren Möglichkeiten, die diese neue Technologie mit  sich bringt, sind fazinierend und erschreckend zugleich. Sie können eben "dual" genutzt werden -  wir stehen an dem selben Punkt wie damals bei der Nutzung der Atomernergie.

Nicht nur Fachleute warnen davor, dass mittels KI binnen Sekunden und in großem Umfang betrügerische Inhalte produziert werden können. Ki bedroht Demokratie!

Na toll - die sogenannte "künstliche Intelligenz“ ist wohl alles andere als intelligent! Dazu passt doch meine Zeichnung aus dem Jahr 2010.

Ki bedroht Demokratie

Ungute Entwicklung: Menschen am Faden von dunklen Mächten / Zeichnung von Britta Krondorf 2010

Kampf gegen Armut in München – mit Zeichnungen unterstüzen

Kampf gegen Armut in München – mit Zeichnungen unterstüzen

"Von Hand gezeichnete Illustrationen stellen die Realität von Armut auf eindrückliche Art und Weise dar - ohne Betroffene zu beschämen"

Die von der Münchner Caritas organisierte Armutskonferenz hat u.a. den Zweck, Erfahrungen und aktuelle Analysen im Kampf gegen Armut in München auszutauschen. Vertreter*innen der katholischen Sozialverbände, kirchlichen Einrichtungen und ehrenamtlichen Gremien in und um München kommen hier alle 2 Jahre zusammen, um effektive Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut vorzustellen.

Britta Krondorf erhielt heujahr den Auftrag von der Geschäftsleitung der Münchner Caritas für diese Konferenz 9 Plakate zu zeichnen. Dabei sollten u.a. Themen wie "Armut & Gesellschaft", "Entfremdung & Ausgrenzung", "individuelles Wohlbefinden", "Obdachlosigkeit", mit persönlichen Zitaten von Münchner Bürgern kombiniert werden.
Vorallem Gefühle und menschliche Aspekte sollten dabei ihren Ausdruck finden, eine Aufgabe, für die sich gezeichnete Szenen sehr gut eignen: den unsichtbaren Schmerz und die Realität von Armut in München darstellen - ja regelrecht fühlbar machen - ohne Peinlichkeiten zu zeigen oder Menschen zur Schau stellen zu müssen.

Britta hat den Auftrag mit viel Herzblut und sehr gerne ausgeführt. Es geht ja schießlich um ein Thema, das uns täglich begegnet – in dieser reichen Stadt, im reichen Deutschland. Bleibt zu hoffen, dass die Zeichnungen noch vielfältigen Einsatz finden bei weiteren Aktionen der Münchener Caritas.

Ausschnitte der Plakate & Illustrationen zum Thema Armut in München, gezeichnet von Britta Krondorf