Blog, Illustration, Infografik, sketch noting
Mehr als der souveräne Umgang mit dem Stift
Einige unter uns sind studierte Illustratoren. Jedoch unterscheidet sich die Arbeitsmaterie doch in eingen Punkten vom Arbeiten am Grafiktablett oder Schreibtisch. Der Anspruch beim Entwerfen eines Fantasyroman-Buchdeckels ist ein ganz anderer als die live Visualisierung.
Natürlich hilft es, souverän mit dem Stift umgehen zu können. Psychologisch von imensem Vorteil, zu wissen, dass ich kaum denken muss, wenn ich einen Menschen zeichnen soll. Jeder Automatismus, jeder Griff in die Repertoirekiste entspannt den live act. Mein Fokus ist komplett auf den Inhalt gerichtet.
Mike Rohde, der große Sketch Noting-Mann –> ”the Sketch Note Handbook, The Illustrated guide to Visual Note Taking“ sagt in 3 Worten, um was es hier geht: IDEAS not ART
Was nach mehereren Tagen Konferenz am Ende auf der Big Map zu sehen ist, ist also n i c h t n u r Illustration. Der gekonnte Umgang mit dem Stift (zeichnen) in Kombination mit einem hellwachen Visual-Thinking-Mind führt zu visuellen Ergebnissen, die sich sehen lassen können. Ein Top-Level Visualisierer kommt nicht ohne eine gute Portion Humor und ein Gefühl für Sprachwitz als Nährboden aus. Die besten Visuals entspringen gekonnt verwerteten Analogien, spielen mit Sprache und Zitaten. Für den Betrachter kein Kraftakt mehr: So gelangt Information direkt in die linke Großhirnrinde. Der Kontext steht über das Bild zur Verfügung.
Mit einer ästhetisch faszinierenden Visualisierung ist es also nicht getan, es geht um Inhalte, Einsichten und die Macht des Bildes in der Kommunikation.
Wer wissen will, wo die Verknüpfungen im Gehirn zustandekommen, liest hier im Forschungsprojekt der Uni Bielefeld weiter.
Blog, Illustration, Infografik, Tipps
aus business-wissen.de, Autor Frau Anita Hermann-Ruess.
www.hermann-ruess.de
Visualisierung einer Präsentation
Bevor Sie mit der endgültigen Gestaltung Ihrer Visualisierungen beginnen, ist es wichtig, über die Strategie nachzudenken:
- Welche komplexen Zusammenhänge wollen Sie visualisieren?
- Wer braucht visuelle Überzeugungsmittel? Das heißt: Wo können Sie Bilder als Argumente einsetzen? Ihre Teilnehmer können sehen, dass Ihre These (Kernbotschaft) stimmt.
- Welche Überzeugungsmittel wollen Sie visualisieren?
- Welcher Redestil schätzt welche Visualisierungen?
- Logischer Redestil: zum Beispiel Tabellen, Zahlengrafiken oder Funktionsdarstellungen
- Strukturierter Redestil: zum Beispiel Abläufe, Struktogramme oder Organigramme
- Gefühlvoller Redestil: zum Beispiel Bilder von Menschen oder humorvolle Bilder
- Experimenteller Redestil: zum Beispiel Überblicksdarstellungen, ästhetisch ansprechende Bilder oder visualisierte Analogien
- Welche emotionalen Aussagen Ihrer Kernbotschaften können Sie über Bilder emotional verstärken?

Skribbeln Sie Ihr Konzept!
Benutzen Sie hierzu die oberen leeren Bereiche der Notizseiten Ihres Manuskriptes und einen Bleistift. Wählen Sie das passende Medium!
Blog, Illustration
Wie eine Düsseldorfer Agentur mit einer charmanten Map für sich wirbt.
Mapping, maps, sketch noting, lettering & maps, alles Begriffe, die als Basis-Handwerk Typografie und auch Kartografie in sich tragen.

Ein wunderbares Beispiel war mal in einem Page-Artikel zu lesen, inklusive einem Porträt der Macherin KittoKatsu, deren Name ebenfalls an das japanische angelehnt ist. Er bezieht sich auf eine Redewendung, die Menschen vor wichtigen Aufgaben mit auf den Weg gegeben wird und so viel bedeutet, wie: Du wirst gewinnen!
Der japanische Grafik-Style vereint sich wunderbar mit der konstruktiven Elementen einer Landkarte.
Noch mehr zum Thema Mapping findet ihr auf der Travel-site They-Draw&Travel. Unter Insidern bekannt als TDAT, eine site zum Endlos-stöbern, Alles aus der Kunst des Mapping & Typography.
Japanliebhaber finden hier eine große Ausbeute an Inspirationen.
Blog, Illustration
die Initiative Urheberrecht hat die Erklärung „Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!” veröffentlicht.
Auch die IO hat an dieser Stellungnahme mitgearbeitet und unterstützt die Inhalte ausdrücklich.
Wer den Wortlaut der Erklärung zur geplanten Änderung des Urhebervertragsrechts nachlesen möchte, kann das über diesen Link tun und sie als Ausdruck der Unterstützung unterzeichnen.
Hier ein Auszug:
„In der Erklärung, die von den über 35 Verbände und Gewerkschaften initiiert wurde, die in der Initiative Urheberrecht zusammenarbeiten, sind zahlreiche Beispiele aufgeführt, aus denen deutlich wird, dass bis heute „immer noch eine starke Asymmetrie der Verhandlungspositionen zugunsten der Verwerter“ herrscht.
Die Erklärung enthält außerdem Grundsätze, die aus Sicht der UrheberInnen und KünstlerInnen bei der Reform des Urhebervertragsrechts durchgesetzt werden müssen. Denn, so wörtlich: „Das reformierte Urhebervertragsrecht muss abschließende und befriedigende Lösungen bieten, um das Verhältnis von UrheberInnen, ausübenden KünstlerInnen und Verwertern in eine faire Balance zu bringen.“
http://urheber.info/aktuelles/2016-02-09_erklaerung-gemeinsam-fuer-ein-faires-urhebervertragsrecht
Blog, Erklärfilm, Illustration
IO, die Illustratoren Organisation und ihr neuer Image-Erklärfilm
https://vimeo.com/142493370
Und …..auf dem 26. Festival für deutsche Filme hat unser neuer Film „Was Illustratoren wissen müssen“ bereits seine erste Auszeichnung geholt.
Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Kinofest Lünen neben Drehbuchpreis, Filmmusikpreis etc. auch ein Preis für den besten Erklärfilm vergeben..
Auf dem 26. Festival für deutsche Filme hat unser neuer Film „Was Illustratoren wissen müssen“ bereits seine erste Auszeichnung geholt. Zum ersten Mal wurde im Rahmen des Kinofest Lünen neben Drehbuchpreis, Filmmusikpreis etc. auch ein Preis für den besten Erklärfilm vergeben: Gewonnen hat Christian Effenberger für die Produktion unseres Imagefilms, in welchem unterhaltsam erklärt wird, was die Kollegen aus allen Einsatzbereichen überhaupt leisten und was sie als Freiberufler und Urheber beachten müssen.
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Was Illustratoren wissen müssen from Illustratoren Organisation e. V. on Vimeo.