No, not just great Illustration…

No, not just great Illustration…

Mehr als der souveräne Umgang mit dem Stift

Einige unter uns sind studierte Illustratoren. Jedoch unterscheidet sich die Arbeitsmaterie doch in eingen Punkten vom Arbeiten am Grafiktablett oder Schreibtisch. Der Anspruch beim Entwerfen eines Fantasyroman-Buchdeckels ist ein ganz anderer als die live Visualisierung.

Natürlich hilft es, souverän mit dem Stift umgehen zu können. Psychologisch von imensem Vorteil, zu wissen, dass ich kaum denken muss, wenn ich einen Menschen zeichnen soll. Jeder Automatismus, jeder Griff in die Repertoirekiste entspannt den live act. Mein Fokus ist komplett auf den Inhalt gerichtet.

Mike Rohde, der große Sketch Noting-Mann –> ”the Sketch Note Handbook, The Illustrated guide to Visual Note Taking“ sagt in 3 Worten, um was es hier geht: IDEAS not ART

Was nach mehereren Tagen Konferenz am Ende auf der Big Map zu sehen ist, ist also n i c h t n u r Illustration. Der gekonnte Umgang mit dem Stift (zeichnen) in Kombination mit einem hellwachen Visual-Thinking-Mind führt zu visuellen Ergebnissen, die sich sehen lassen können. Ein Top-Level Visualisierer kommt nicht ohne eine gute Portion Humor und ein Gefühl für Sprachwitz als Nährboden aus. Die besten Visuals entspringen gekonnt verwerteten Analogien, spielen mit Sprache und Zitaten. Für den Betrachter kein Kraftakt mehr: So gelangt Information direkt in die linke Großhirnrinde. Der Kontext steht über das Bild zur Verfügung.

Mit einer ästhetisch faszinierenden Visualisierung ist es also nicht getan, es geht um Inhalte, Einsichten und die Macht des Bildes in der Kommunikation.

Wer wissen will, wo die Verknüpfungen im Gehirn zustandekommen, liest hier im Forschungsprojekt der Uni Bielefeld weiter.

Ideation

Ideation

Wie bekommt man mehr Ideation ins Tun ?

Dass Innovation und Kreativität die entscheidenden Kräfte für unternehmerischen Erfolg sind, wissen wir mittlerweile. Die Führungskraft von morgen sollte möglichst high-level-innovative sein, oder?

Nun was ist eigentlich Ideation ? Wieder mal ein hipper Anglizismus? Nein. Das Wort „Idea“ bekommt den entscheidenden -ion-Twist. Aus der bloßen Idee wird ein aktives Nomen. Also Idee und tun. Da sind wir schon auf dem richtigen Weg.

Ein Kulturwandel. Brain-Shift, noch so ein Schlagwort. Oder eine weitere Aussage „Ideas create change“ , die wir im Zusammenhang mit Design Thinking immer wieder hören. Werden also Ideen, die nicht ins „Konzept passen“ bei Seite gelegt, um scheller ans Ziel zu gelangen? Nein. Genau hier ist der Punkt. Jede Idee ist zulässig, im 1.Schritt wird nichts gewertet oder ausgeschlossen. Denkansatz: Alles ist denkbar, also machbar.

Ideation meint den Prozess schnell zu einem Ideenfindung-Resultat zu gelangen, die entwicklungswerten Ideen zu selektieren, diese weiterzuentwickeln und im 3. Schritt zu kommunizieren:

1. Generating

2. Developing

3. Communicating

–>Ben Johnson defined ideation as „a matter of generating, developing and communicating ideas.“

Ideation is a process for bringing ideas to life

„An idea without execution is hallucination“
wie Simon Sinek von Ideation at work sagt, weist ziemlich klar in diese Richtung: Machen, ausprobieren. ”All ideas are great. None are effective without an action plan.”

 

Was uns wichtig ist

Was uns wichtig ist

Was wir unter Qualität verstehen ?

Unsere Beratung beginnt schon lange bevor Ihre Agenda steht. Nur visualisieren, das reicht uns nicht. Wir suchen mit Ihnen gemeinsam das Beste mit dem besten Outcome für Sie. Entwickelt von Event- und Visualisierungs-Experten, die einen ebenso hohen Anspruch haben, wie unsere Kunden. Grafische Visualisierung arbeitet ausschließlich mit engagierten und kompetenten Netzwerkpartnern. Vom beratenden Erstgespräch an bis zum nachbearbeitenden Ergebnisbild.

Wir sind Ihr Partner..

für den gesamten deutschen Raum und die angrenzenden Nachbarländer (DACH). Mit unseren Spezialisten und Profis sind wir immer nah dran und schnell dabei. Natürlich begleiten wir dazu Ihre Events im Ausland.

Unsere Dienstleistungen..

reichen von grafischer Visualisierung über Change Management und Service Design Thinking bis hin zur Filmproduktion. Erklärfilm und How-to-Video stellen wir in engster Kooperation mit Franziska von Malsen und Poolstudio1 komplett in München her.

Die regionale Nähe zu unseren Kunden ermöglicht höchste Flexibilität für eine persönliche Abstimmung und Projektbegleitung vor Ort. Wir arbeiten über die Landesgrenzen hinaus, in Kooperation mit Visual Dynamics in der Schweiz sowohl im Schwerpunkt Graphic Recording und Facilitating Change als auch im Bereich Training und Weiterbildung.

Unser Nachwuchs

Für uns bedeutet Wachstum nicht einfach ”big“ werden. Wir suchen gezielt nach Menschen, die die diversen Fähigkeiten eines guten Visualisierers in sich tragen. Wir setzen auf hohe soziale Kompetenz, Neugier und die Bereitschaft jederzeit über und unter den Tellerrand zu schauen. Sind diese Bedingungen erfüllt, schubsen wir auch gute, schnelle Zeichner nicht von der Bettkante.

Und unser Credo: Jede Dienstleistung ist nur so gut wie die Menschen dahinter.

 

Der faltbare Joghurtbecher

Der faltbare Joghurtbecher

Innovation mit Visual Thinking

Bei der Suche nach dem Neuen unterstützen uns viele bekannte Methoden. Brainstorming und MIndmapping, die 5 W-Fragen zur Erkundung, der Design-Thinking Ansatz mit observe-reflect-make usw.

Allen ist gemein, dass sie ohne Visualisierung nur die halbe Miete hergeben. Die visuelle Darstellung von Gedachtem und Gesagtem setzt alle in ein Boot, verbindet. Kollaboration und Beziehung zwischen den Menschen in einem Prozess sind elementar für gemeinsames Verstehen und Voranschreiten.

grafvisu site the funnel

Ein Projekt-Team für ein App-Design, ein Innovation-Workshop faltbarer Joghurtbecher oder eine Erkundung über die Mobilität von morgen. Bei der Suche nach dem neuen, innovativen Produkt sammeln sich die Ideen aus den Köpfen auf einzelnen scribbles. Es wird besprochen, erklärt, gestrichen, moduliert und Kondensiert.

Nehmen Sie einen Visual Facilitator mit ins Boot, der den Prozess begleitet und unterstützt. So können visuellen Zwischenergebnisse erstellt werden. Übersichten, die alle Beteiligten mitnehmen und die gesamte Reise veranschaulicht. Sie erzielen die besten Ergebnisse auf schnellerem Weg. Sie vermeiden unnötige Schleifen, die Zeit und Geld kosten.

 

 

 

Was ist Visual Facilitating?

Was ist Visual Facilitating?

Visual facilitating, eine visuelle Moderationsmethode…

ermöglicht den einfachen, direkten Austausch untereinander.
Dabei wird mit Hilfe von Visualisierungen die Kommunikation und das Verständnis untereinander erleichtert (=facilitating) und vorangetrieben.

Dynamik und zielführende Kommunikation innerhalb einer Lösungssuche, bei kreativen Prozessen, Change Situationen, Workshops, Coachings. Selbst in einer augenscheinlich „einfachen“ Besprechungssituation bringt die visuelle Auseinandersetzung mit dem Thema – z.b gemeinsames skizzieren auf einem großen Blatt/Whiteboard – den entscheidenden Faktor, die Sache klar zu machen. Alle sind auf einer Wissens- und Verständnisebene.

Visual Facilitating oder auch Graphic Facilitation unterstützt mit Bildsprache besonders die Arbeit von Gruppen.

 

 

Bots und grüne Frösche

Bots und grüne Frösche

Wie eine Future Town entsteht

Industrieroboter, die alles können. Ja, vielleicht. Aber der Intelligente humanoiden Roboter, der uns im Arbeitsleben komplette ersetzt, den wird es in den nächsten Jahrzehnten wohl nicht geben, sagt Obi Felten, Bereichsleiterin bei der Google Schwester X in einem Interview.

Während eines 1 1/2 -tägigen Workshops mit 8 Personen entstand diese Future-Stadt. Ich war zwar gebrieft, um wen es ging, welche Abteilung des Unternehmens, welches Produkt und auch eine Zielsetzung wurde im Vorfeld definiert.

Voraussichtlich ein Graphic recording. Der Moderator legte los und bald wurde klar, dass hier gemeinsam ein Schau-Bild zur internen Kommunikation erarbeitet werden soll. Visual Facilitating war meine Rolle: Interaktion mit der Gruppe und Moderator für eine gemeinsames visuelles Gesamtkonzept. Die landscape hatte sich am Ende des 1.Tages herausgeschält. Future town mit verschiedenen Elementen. Kommando-Zentralen im Raumschiff- Enterprise-Charakter, Flugobjekte von Drohne bis Space-Shuttle, Strategy-Headquarters. Aber auch Baustellen, als Metapher für Teilbereiche, in denen noch kräftig geackert werden muß.

Und grüne Fahrrad-Frösche für das Thema Nachhaltigkeit. Mit College-Block und Kugelschreiber, notiert man mit, hört die Themen heraus, fragt nach. Grätscht auch mal dazwischen, wenn firmeninterne Kürzel fallen, die wichtig fürs Gesamtverständnis sein könnten.

Hingeworfene Scribbles in Kugelschreiber-Technik entstehen in Sekunden, die nur von mir im Nachgang zu entziffern sind. In meinem Kopf aber ist der Sinnzusammenhang gespeichert.

Ich entwerfe das Bild in groß direkt an der Wand auf einem Papierbogen von 1,40 x 2,70 m. Ein schönes Format für eine landscape. Moderator und 8 Leute haben Feierabend. Morgen geht es weiter mit Diskussion und finalen Inputs. Ich arbeite noch 2-3 Stunden, bis Future-Town steht, setze Überschriften und arbeite fast ausschließlich mit den CI-Farben der Company. Ein "Big Wow" der Workshop-Teilnehmer am nächsten Morgen zeigt mir: Konzept stimmt, Bild auch.

 

GR BOS Visual live recording